Auf dem Weg nach Hause

Je näher der Monat 12, der Dezember, gerückt war und ich in mir und rund herum wahrgenommen, mich eingefühlt und auch eingelesen hatte in die Energien und Themen, welche zurzeit vorherrschend aktiv sind, desto klarer wurde mir: Wir sind alle auf dem Weg nach Hause, jeder auf seine ganz eigene Weise. Egal was uns gerade fordert, wo wir im Leben stehen oder wer uns triggert, es geht mehr denn je darum, die Dinge anzunehmen und nicht weg zu drücken, uns ins Vertrauen einzuwiegen statt zu kämpfen, Innenschau statt Aussenschau zu betreiben – ja, eben uns immer bewusster zu werden, wer wir wirklich sind!

„Die Absicht des Lebens ist es,
im Laufe Deiner Lebenszeit
Dich unbewusst so weit wie möglich von Deiner authentischsten Version zu entfernen,
damit Du
danach bewusst zu Deiner authentischsten Version zurückfinden kannst.“

Wir sind in diesem bewegten Jahr 10 (=2+0+1+7) also im Monat 12 angelangt. Die 10 steht für das Rad des Schicksals und genauso für Vertrauen sowie Neuanfang auf höherer Ebene. Für Viele war es ein dementsprechend kurvenreiches Jahr, mit vielen plötzlichen Wendungen, die man so nicht gerade erwartet hätte oder geglaubt hätte, dass sie möglich wären. Die 12 steht für Vollendung auf höherer Ebene. Die 7 steht für Vollendung. Also magst du vielleicht mal zurückschauen, was im Monat 7, dem Juli, alles so los war, dich möglicherweise gefordert oder auch beglückt hat. Und jetzt, im Monat 12, schaust du zurück und es wird dir klar, damals in der 7 (Juli), das war zwar durchaus Vollendung von dem, was sich seit anfangs Jahr oder schon viel früher angebahnt hatte. Aber es war erst das vermeintliche Ende. Da ging zwischenzeitlich bis jetzt zur 12 (Dezember) noch wesentlich mehr!

Seit dem 25.11. und noch bis zum 3.12. stehen wir einmal mehr unter dem Einfluss neuer, hochgradiger Energien, was uns möglicherweise nachts ab und zu nicht schlafen lässt. Je nachdem wie Du konstelliert bist, absorbierst du solche Einflüsse über den Körper, was sich in Müdigkeit, Niedergeschlagenheit und möglicherweise auch (diffusen) körperlichen Schmerzen ausdrücken kann. Oder du absorbierst solche Anpassungen an neue Energiefrequenzen über den Geist, dann gehörst du eher zu denen, die quirlig und aufgekratzt sind. Oder es ist eine Mischung von beidem und deine Befindlichkeit wechselt – manchmal nur über wenige Stunden hinweg – ihre Form von ausgepowert zu gefühlte zwanzig Espressos intus. Wichtig ist zu wissen, dass es mehrere Arten gibt, wie sich diese energetischen Veränderungen äussern können, und keine ist besser oder schlechter, oder gar erleuchteter als die andere. Wichtig ist, dass wenn dein Körper Ruhe einfordert, du sie ihm möglichst gewähren solltest. Übe dich zwingend weiterhin im Sein und weniger Tun! Sein mit deinen Liebsten, sein mit deinen Freunden und öfters mal bitte auch einfach mal sein nur mit dir! Wann hast du das letzte Mal eine Stunde, oder gar mal einen halben oder gar ganzen Tag einfach auf deinem Sofa verbracht, ohne irgendetwas zu tun, als essen, trinken und zwischendurch mal vielleicht etwas schlafen? Falls deine Antwort „Noch nie!“ oder „Schon lange nicht mehr…“ lauten sollte, dann lade ich dich ein, es dringend bald mal (wieder) zu machen und du wirst erstaunt sein, was das mit dir machen wird!

Gleich zu Beginn des Monats 12, am 3.12.2017 um 16.47 Uhr, haben wir den letzten Vollmond in diesem Jahr. Und unglaublich aber wahr, auch dieser Vollmond steht einmal mehr – genauer gesagt zum 5. Mal in Folge! – in der Energie der 7 (3+1+2+2+0+1+7 = 7)! Die 7 steht für Selbständigkeit und somit auch für das beständige Selbst. Dadurch wird also genau seit dem Monat 7 (Juli) zu jeder energetisch hochgeladenen Phase im Monat, dem Vollmond, wiederholt in uns die Aufforderung aktiviert, in uns selbst, bzw. (im Kontakt) mit unserem (höheren) Selbst immer noch beständiger zu werden!

„Der Weg ist das Ziel!“

Während diese Zeilen hier entstehen, liegt meine Katze Simba quasi im Sterben. Quasi deshalb, weil sie sehr krank ist, aber doch hat sie mir gesagt, dass sie noch nicht gehen will. Und so respektiere ich ihren Willen und lasse sie ihren ureigenen Weg gehen, auch wenn das für mich alles andere als lustig ist und sie mich damit ganz schön auf Trab hält. Viel einfacher wäre es nun für mich, sie zum Tierarzt zu bringen und einschläfern zu lassen. Bumm, bäng, fertig aus, Problem weggedrückt, Problem entsorgt, Übergang zur normalen Tagesordnung wieder hergestellt. Aber so funktioniert das nicht! Je länger desto weniger! Die Natur, das Universum funktionieren anders, eben natürlich, und es ist eine Illusion zu glauben, dass es Abkürzungen gibt, sonst wären wir wahrscheinlich kaum inkarniert auf dem Planeten der ultimativen Vielfalt und Detailliertheit! Uns Menschen wurde leider schon ganz früh bis tief in unsere Zellstruktur der Glaube eingepflanzt, dass wenn wir ein Problem wegdrücken durch die Einnahme von Pharmazeutika oder Nutzung von anderen Drogen, durch Ablenkung mit materiellem Konsum oder durch Ignoranz, wir das Leid verringern, unseren Leidensweg abkürzen können, aber das Gegenteil ist der Fall! Wir verlängern unser Leid und unseren Weg nach Hause, denn wir greifen damit ein in einen Prozess, der gemacht werden soll und auf unbewusster Ebene auch gemacht werden will, denn nichts geschieht in diesem unfassbar grossartigen Universum, ohne dass die Seele auf irgendeiner (meist unbewussten) Ebene „ja“ dazu gesagt hat! Das Universum ist nicht doof, und so sind es all seine Geschöpfe genauso nicht! Das Ego des Menschen meint zwar, es wäre schlauer und könnte sich über die Gesetze der Natur stellen, aber das ist ein ganz grosser Irrtum, und wir tun gut daran, diese Luftblase, genannt Illusion, nun endlich platzen zu lassen. Denn schaut, das ist wie das kleine, unerfahrene Kind, das vor etwas steht, was ihm nicht gefällt, und dann die Augen schliesst und sich so Glauben macht, dass das, was ihm nicht gefällt, somit nicht mehr da ist. Und wenn es die Augen öffnet höllisch erschrickt, weil es sich geirrt hat. Dementsprechend gilt es nun erwachsen zu werden, das heisst zu erwachen, sprich die Augen nicht mehr zu schliessen vor dem, was nicht gefällt. Oder anders rum gesagt gilt es jetzt für all jene ihre Augen zu öffnen, die sie bis jetzt immer noch geschlossen hielten (und geschlafen haben) um nicht hinschauen zu müssen. Je mehr wir hinschauen, je tiefer wir eintauchen ins Unangenehme, je stärker wir uns öffnen für unseren tiefsten Schmerz, je rascher ist unser Leiden beendet. Simba hat mir auch übermittelt, dass sie mir über Jahre viel emotionalen Schmerz abgenommen hat und deshalb immer in den Sommermonaten weggegangen ist, um ihn in der Ruhe und Kraft des Lichtes zu transformieren. Diese Nachricht hat mich echt umgehauen und ich bin Simba aus tiefstem Herzen dankbar für das, was sie auf sich genommen hat. Einfach so, ohne Bedingungen, das ist unfassbar! Sie hat mir damit ganz schön den Meister gezeigt und ich bin voller Demut und grosser Achtung für sie und ihren Weg. Zweifelsohne hat sie mich damit ein weiteres Stück näher an das Thema der bedingungslosen Liebe gebracht und hat mir damit auf eindrücklichste Weise gezeigt, wie wichtig es ist, wirklich hinzuschauen und die Verantwortung für sich selbst und das eigene Schicksal voll und ganz zu übernehmen! Und sich ebenfalls klar und deutlich – aber in Liebe! – abzugrenzen von den Ansichten, Geschichten und Dramen anderer.

Letztendlich wollen wir doch alle einfach nicht mehr leiden, sondern wir wollen geliebt, geachtet und respektiert werden genau so, wie wir sind. Und das geht nur, wenn jeder bei sich selbst anfängt und sich selbst voll und ganz liebt, achtet und respektiert.

Nach dem Meistermonat 11, in welchem wir mit dem Skorpion in ungeahnte Tiefen in uns selbst eintauchen, unseren Boden kehren und neu bestellen durften (siehe mein Blog zum Monat November „Vom Alleinsein zum All-Eins-Sein“), geht es jetzt im Monat 12 mehr denn je um das Thema der bedingungslosen Liebe. Und damit beginnt nun definitiv der Weg nach Hause!

Aber was bedeutet eigentlich „bedingungslose Liebe“?

Eine sehr philosophische Frage, auf die ich in meinem nächsten Blog „Ganzheitliche Gesundheit“ etwa Mitte des Monats Dezember noch näher eingehen werde. Interessanterweise hatte ich dieses Thema für meinen Dezember Blog im Sommer schon so geplant gehabt, als ich noch überhaupt keine Ahnung (?) hatte, dass das Thema der bedingungslosen Liebe die vorherrschende Energiequalität in diesem Monat 12 sein würde. Klar, im Dezember steht bei Vielen das „Fest der Liebe“ im Fokus und wenn am 21.12. jeweils zur Wintersonnenwende der Himmel sich ganz weit öffnet und die Wiederkehr des Lichtes gefeiert werden kann, wird in uns das Thema „bedingungslose Liebe“ im Zusammenhang mit dem eindringenden Christusbewusstsein immer angetriggert. Und doch, es ist jetzt in diesem Monat 12 nochmals viel stärker und tiefgreifender vorherrschend als in anderen Jahren. Denn wir haben die Schwelle hinein in einen umfassenden Wandel bereits überschritten und stehen am Tor zu drei Chaosjahren 2018, 2019 und 2020. Die Zeit seit vergangenem Juni war nur ein leiser Vorgeschmack darauf, was uns in den nächsten drei Jahren in etwa erwarten dürfte! Gut für all jene, die jetzt schon die Gunst der Stunde genutzt haben und in Siebenmeilenstiefeln in ihrem Leben vorangegangen sind. Es geht jetzt definitiv darum, dass wir uns erinnern, wer wir wirklich sind und das tief in unserem innersten Kern neu verankern. Und wir sollten uns zurück holen aus allen Dramen und schlechten Erfahrungen, die wir jemals erlebt haben, uns wieder einsammeln, um ganz bei uns anzukommen und damit ein neues Ich-Bewusstsein zu kreieren. Denn erst wenn wir diese Hürde genommen haben, dann kann das Du, und anschliessend dann auch das Wir folgen. Das ist wie bei einem kleinen Kind, dort verläuft diese Entwicklung genauso. Zuerst kommt das Ich-Bewusstsein, dann das Du-Bewusstsein und dann das Wir-Bewusstsein. Und wir dürfen jetzt die Kinderschuhe abstreifen und erwachsen werden! Das bedeutet, dass wir uns tief in uns selbst (in unserem Selbst) verankert, jederzeit authentisch nach Aussen bringen. Den Mut haben frei zu denken und ganz sich selbst sein. Abstand nehmen von jeglichen Bewertungen und Urteilen, weder in Bezug auf sich noch auf andere. Von Bedingungen frei zu sagen und jeder mit sich selbst (seinem Selbst) ganz in Liebe sein. Dabei ist es wichtig zu erwähnen, dass es nicht darum geht, einfach alles vorbehaltlos anzunehmen, was sich im Aussen zeigt! Sondern viel wichtiger ist darauf zu achten, dass du mit dir vollkommen in Frieden bist. Finde deshalb heraus, was für dich stimmig ist. Bleibe dir stets voll und ganz treu, folge dem Ruf deines Herzens und geh unbeirrt deinen gaz eigenen Weg, denn bedenke:

„Nur in Deinen Schuhen läufst Du wirklich gut!“

Ich wünsche dir alles erdenklich Gute auf deinem ganz persönlichen Weg nach Hause, dass du dich stets von der Liebe leiten lässt und vom Vertrauen getragen fühlst.

Danke für die Verbundenheit in diesem bald schon vergangenen und irgendwie auch verrückten Jahr 10 (2017). Denn ja, es hat Vieles ver-rückt, in neue Bahnen, auf neue Wege, und damit Dich Dir näher gebracht, näher zu deinem Weg nach Hause.

Von Herz zu Herz,
von Seele zu Seele,
wir sind alle verbunden,
in Liebe,
Soraya

2017-12-01T20:32:59+00:00

4 Kommentare

  1. Claudia 6. Dezember 2017 um 22:12 Uhr - Antworten

    Liebe Soraya, danke für deinen Blog, danke für dein Wissen was du mit uns teilst, danke für deine Offenherzigkeit .Danke für deine tolle Arbeit und vor allem für dein Sein. In Gedenken auch an Simba. Namaste, Claudia

    • Soraya Bachmann 11. Dezember 2017 um 13:55 Uhr - Antworten

      Herzdank an dich, liebe Claudia!

  2. Philipp Buchheit 7. Dezember 2017 um 14:58 Uhr - Antworten

    ❤ ❤ ❤

    • Soraya Bachmann 11. Dezember 2017 um 13:54 Uhr - Antworten

      Lieben Dank!

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