Das Leben ist keine Generalprobe!

Just zum richtigen Zeitpunkt wurde ich mit der perfekten Inspiration zum passenden Titel meines neusten Blogs „bedient“! Vielen Dank an Heinrich „Heini“ Staudinger, einer der renommiertesten Unternehmerpersönlichkeiten Österreichs und Inhaber der Unternehmen und Marke „Waldviertler“ in Oberösterreich. Er ist ein Durch-und-durch-Unternehmer mit Herzblut und überschäumender Leidenschaft, dem es mit seinen Business-Ideen nur um eines geht: Für die Menschen tun, was Sinn macht! In einem über ihn kürzlich ausgestrahlten Dok-Film berichtet er darüber sehr eindrücklich. Warum er es schafft zu beeindrucken ist so simpel wie logisch: Er ist in jedem Moment voll und ganz authentisch! Jedes Wort, was er sagt, jede Handlung, die man sieht, glaubt man ihm sofort! Er nimmt kein Blatt vor den Mund, lebt seine Träume, und das auch dann, wenn er damit manchmal aneckt, oder sogar mit dem Gesetz in Konflikt gerät. Er kann seinen Mitarbeitern keine grossen Löhne zahlen, aber das, was sie brauchen, um zu leben. Und dies wiederum sichert ihm den Fortbestand seiner Unternehmen. Er transportiert in allem was er sagt oder tut derart viel Herzblut und kann so die Menschen emotional berühren. Deshalb sind sie ihm wohlgesonnen und überaus treu, und nicht wegem Geld, was sie von ihm bekommen!
Doch obwohl es eigentlich so einfach ist, scheint genau dies für viele Menschen das Schwierigste überhaupt: Authentisch zu sein, im Herzen erreichbar sein, berührbar sein!

„Wer gut aussehen will, beschränkt sich in seinem Potential!“

Doch wenn das so ist, warum wollen wir denn gut aussehen, uns tunlichst stets bemühen, um immer gut da zu stehen und uns dafür schmälern in unserer Entfaltung? In meinen Coachings stelle ich immer wieder fest, wie unglaublich kompromissbereit die Menschen sind, wenn es genau um dieses Thema geht. Wie sie sich verbiegen, um irgendeiner Norm zu entsprechen, die sie selbst eigentlich gar nicht sind.

Die Antwort ist ganz einfach: Wir sind als Herdentiere geboren! Was so viel bedeutet, dass wir eine unbändige Angst haben vor dem alleine sein, und deshalb alles tun, um unsere Gruppenzugehörigkeit nicht zu gefährden. Ob es sich bei dieser Gruppe um die Partnerschaft, die Familie, die Nachbarn, das Team bei der Arbeit, den Sportverein oder die politische Partei handelt, spielt im Endeffekt keine Rolle. Das Verhalten ist immer gleich: Wir verbiegen uns, um sicher dazu zu gehören. Und wenn ich von Herdentier rede, dann stimmt dies tatsächlich, denn dieses Verhalten wird von unserem Emotionalhirn gesteuert, welches in seinen Funktionen noch heute ziemlich dem Stand eines Tieres gleichkommt. Und ein Tier hat grundsätzlich nur ein Ziel: Es will überleben, egal wie!

Aber wir sind doch bitte schön keine Tiere, haben noch ein Grosshirn, was Tiere nicht haben und uns eben genau deshalb vom Tier unterscheidet, und könnten uns deshalb vielleicht einmal die Mühe machen, gewisse Glaubensmuster und Verhaltensweisen zu hinterfragen!?

Wir sind in diesem Jahr der 10 (2017 = 2+0+1+7 = 10), also des Neubeginns auf höherer Ebene, im Monat 6 angelangt und bei der 6 geht es um Liebe und Entscheidung.

Doch was hat Liebe mit Entscheidungen zu tun?

Ganz viel, denn es geht um zentrale Fragen wie:

Was will die Liebe?

Wo ist meine Liebe?

Wofür schlägt mein Herz?

Was liebe ich wirklich?

Was tut mir gut?

Was gibt mir Energie und was nimmt mir Energie?

Wo soll ab heute mein Weg hinführen?

Wovon trenne ich mich?

Wofür entscheide ich mich?

Für den Kompromiss oder für die Freiheit (= ein anderes Wort für Liebe!)?

 

All diese Fragen sind essentiell wichtig, denn wir erinnern uns an den Titel dieses Blogs: „Das Leben ist keine Generalprobe!“ Es geht also darum, jetzt die passenden Entscheidungen zu fällen und Nichts mehr aufzuschieben, sonst geht das Leben mit all seinen wundervollen Möglichkeiten an uns vorbei!

Astrologisch gesehen haben wir bis Ende Juni ideale Konstellationen, um endlich unsere Masken vollständig abzulegen. Und wir werden erstaunt sein darüber, was sich plötzlich alles zeigen und möglich sein wird, wenn wir den Mut haben, dies jetzt zu tun! Alle Sollbruchstellen werden sich nun zeigen und alle sie werden jetzt – endlich! – so oder so brechen. Das heisst, es wird zu Trennungen kommen, die – vielleicht auch schon länger – fällig waren. Damit sind auch, aber nicht nur Partnerschaften gemeint. Es geht um jegliche Form von Beziehung, also z.B. auch zu einer Wohnung, die jetzt verkauft werden soll, Gerümpel, der entsorgt werden will, ein Kühlschrank, der ersetzt werden muss, ein besetztes Haus, das jetzt plötzlich polizeilich geräumt wird, Geschäftspartner, wo es nicht mehr stimmt, usw. Und – und jetzt kommen wir zum Allerwichtigsten, was uns persönlich betrifft – es ist eine ideale Zeit, sich von alten Programmierungen, Mustern, Glaubenssätzen und Prägungen zu trennen! Aufgrund der immer wieder eindringenden hohen neuen Frequenzen auf unserem Planeten, wurden im vergangenen Monat 5 (Mai) tiefliegende Schattenseiten hochgespült, welche jetzt im Monat 6 (Juni) definitiv transformiert werden dürfen. Rütteln, schütteln, Chaos und der Sturm im Kopf macht im Juni mal Pause und lässt uns die Dinge neu ordnen.

Bei mir persönlich zeigte sich dies für einmal gar nicht dramatisch, und dennoch war ich persönlich sehr gefordert, bzw. bin es noch immer! Und zwar wurde ich im April ungefragt mit einem Channeling – das sind Informationen aus der geistigen Welt – beschenkt, das die Botschaft für mich bereithielt, dass alles gut ist wie es ist und ich ideale Voraussetzungen mitbringen würde für die Umsetzung meiner weiteren Visionen und Herzenswünsche, dennoch aber die Zeit dafür noch nicht ganz reif wäre, weil noch etwas Ruhe in meinem Leben fehle! Patsch! Voll erwischt! Denn auch wenn es sogar für mich lächerlich klingt, genau darin liegt für mich gerade eine grosse Herausforderung, weil sobald ich mal nicht mehr in Bewegung bin – stets meine Ziele fest vor Augen verfolgend – dann habe ich ein schlechtes Gewissen! Et voilà, genau da ist dieses Monster – man nenne es Muster, Prägung oder was auch immer – tief verborgen in mir, das mich stets auf Trab hält und mich meinen lässt, dass ich mir meine Daseinsberechtigung verdienen muss durch ständiges Bewegen von Dingen, anderen Menschen und mir selbst! Und so übe ich mich – oft quälend! – darin, viel öfters in die Gelassenheit und zeitlose Ruhe zu gehen, statt ständig etwas zu tun, was für mich bis anhin die Normalität war und Ende 2009 den Gipfel in einem Burnout erreichte. Seit da bereits übe ich mich im langsamer werden und bin immer wieder von Neuem erstaunt, wie weit oben ich tatsächlich damals war und wie viel –  stets noch immer nach so vielen Jahren! – ständig weiter runtergefahren werden, wie viel mehr Gelassenheit noch immer in mein Leben Einzug nehmen kann, ohne dass ich etwas verliere! Im Gegenteil! Ich gewinne dadurch ständig mehr dazu! Mehr Ruhe, mehr Kraft, mehr Präsenz, mehr Achtsamkeit, mehr bewusstes Erleben, mehr leben im Jetzt, mehr Gleichgültigkeit, mehr Vertrauen, mehr Zuversicht, mehr Mut, mehr Leichtigkeit, mehr Lachen, mehr Beachtung, mehr Liebe, mehr Freunde, mehr Kunden – einfach rundum mehr Lebensqualität! Und dies, weil ich mich bewusst diesem Monster täglich stelle und mich für das Verabschieden desselben entschieden habe! Jeden Tag ein bisschen mehr. Und ich bin tief in mich gegangen und habe mir folgende Frage gestellt:

„Was will mein Herz wirklich?“

Zudem habe ich mich bewusst für positive Gedanken entschieden, und dafür, nicht mehr zu urteilen über was oder wer auch immer sowie mich stets den positiven Aspekten – die das Leben zu Hauf bietet, wenn man sie denn auch tatsächlich sehen will! – zuzuwenden. Und ich kann euch sagen, es ist im wahrsten Sinne des Wortes wunderbar! Interessant ist die Beobachtung meiner selbst, wie ich mich immer häufiger einfach in meiner Mitte finde und sich Negatives wie Ängste, Zweifel, Wut, Frustrationen sowie Dramen wie von alleine immer mehr verabschieden oder gar fernbleiben und ich es oft schon gar nicht mehr mitbekomme, auch wenn es gleich vor meiner Haustüre stattfindet! Das ist im Grundsatz einfach zu erklären, denn es begegnet einem im Aussen nur das, was man bereits in sich hat. Heilst du Negatives es in dir, begegnet es dir im Aussen auch nicht mehr. Das heisst, du bekommst es einfach gar nicht mehr mit, so, als würde es gar nicht existieren. Und wenn du es mitbekommst, dann berührt es dich nicht (mehr), weil du damit nicht (mehr) in Resonanz gehst, sodass du ruhig bleiben kannst in deiner Mitte, ganz bei dir.

Der bevorstehende Zwillinge-Vollmond im Zeichen Schütze am 9.6.2017 (9+6+2+0+1+7 =25/7) um 15.09 Uhr (1+5+0+9 = 15/6) ist geprägt von der Energie der 7 und der 6, das heisst es geht darum, in sich ganz eigenständig Entscheidungen zu treffen, die nur für einen selbst – aber das voll und ganz! – stimmig sein sollten! Es gilt dabei zu entscheiden, ob der Weg der Liebe oder der Sicherheit gegangen werden soll. Diese Zeitphase lädt ein, sich einem Realitäts-Check zu stellen und zu hinterfragen, wo es einschränkende Denkmodelle und Konditionierungen, falsche Erwartungen und damit Illusionen gibt, die es nun aufzulösen gilt, damit dem Herz und damit der Liebe gefolgt werden kann. Alles was zurzeit gemeint ist, dass es geschehen soll, passiert mit Leichtigkeit, auch wenn die Umstände schwierig zu sein scheinen oder es sich um Auflösung, also z.B. Trennung handeln sollte. Und alles, was nicht einfach flutscht, sollte grundsätzlich hinterfragt werden. Bei diesem Vollmond geht es um das Wesentliche. Alles andere hat keine Energie und sollte, wenn nicht für immer, dann zumindest mal für die nächste Zeit zur Seite gelegt werden! Die Herausforderung liegt ein bisschen darin, das Gleichgewicht zwischen der Umsetzung der Herzenswünsche und dem Kümmern um die persönlichen Bedürfnisse zu finden. Mit Herzenswünschen meine ich die seelischen Ambitionen, also die Dinge, wo das Herz hinzieht, wo Herzblut fliesst, wo die Seele sagt: „Au ja, genau das will ich, genau da will ich hin!“. Und mit persönlichen Bedürfnissen sind Aspekte wie das Anschauen von den hochgespülten Schattenseiten als auch sinnvolle Ernährung, körperliche Bewegung sowie genügend Schlaf gemeint.

Ein wichtiger Monat also, dieser Juni, denn wenn es uns gelingt, alte Programmierungen loszulassen und zu transformieren, dann geben wir uns die Möglichkeit, uns auf eine ganz neue Bühne der Realitäten einzuschwingen, die das Umsetzen tiefster Herzenswünsche mit Leichtigkeit zulassen wird! Die momentan vorherrschende Energiequalität führt auch ganz leicht Seelenpartner zusammen, privat wie auch beruflich, und lässt uns Einfälle haben, die sich ganz leicht umsetzen lassen. Und somit besteht auch die Möglichkeit, in Leichtigkeit plötzliche Erkenntnisse zu haben, durch welche gewisse Dinge von einem Moment auf den nächsten völlig klar sind.

In diesem Sinne wünsche ich euch allen erleuchtete Sommertage und lasst es – in der Liebe und dem Vertrauen verweilend – fliessen!

Herzlichst,
Soraya Bachmann

 

2017-06-19T11:09:22+00:00

2 Comments

  1. Marc Ronner 8. Juni 2017 at 21:55 - Reply

    Schön auf den Punkt gebracht, liebe Meditationslehrerin. Bin gespannt, was mir der kommende Vollmond noch bringt – auch in meiner Partnerschaft. 🌹🌞💋

  2. Vielen Dank, das hilft mir geradezu, um am Feuerlauf vom 17. Juni genügend und erst recht, alte Denkweisen, Verhaltensmuster usw. Ins Feuer zu geben.
    🔥🔥💃✌️

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