Vom Alleinsein zum All-Eins-Sein

Wir sind definitiv in den Tiefen des Herbstes eingetaucht, angelangt im Monat 11, dem November und seit dem 23. Oktober auch im Tierkreiszeichen Skorpion. Die 11 ist die Meisterzahl und es geht in diesem Monat tatsächlich darum, nun zu meistern, womit wir in diesem Jahr konfrontiert wurden. Dabei ist es gut möglich, dass auch nochmals Themen aus der Kindheit als auch aus früheren Beziehungen aufkommen, die noch nicht vollständig geheilt sind. Altes und Neues will und soll in diesem meisterhaften Monat nun auf eine neue Ebene gebracht werden. Dazu drehen wir auch nochmals eine Runde mit dem, was durch die Finsternisse im August aufgebrochen wurde, d.h. wir bekommen nochmals eine Chance für dessen definitive Bereinigung! Und bereits seit dem Energiewechsel am 10.10.10 (10.10.2017) haben sich die Themen des Skorpions aufgebaut. Das Prinzip der Expansion wird unterstützt und damit entfalten sich mehr Veränderungsmöglichkeiten. Der Skorpion geht wie kein anderes Zeichen den Dingen auf den Grund, taucht ab in den Tiefen der Dunkelheit und muss immer ganz an den Boden runter – ankommen im Nullpunkt – um dort auf Erkenntnisse zu stossen, die weiter oben noch nicht vorhanden waren, um dann erweckt und erfüllt durch die Kraft eines neuen Bewusstseins kraftvoll abzustossen und wieder auftauchen zu können. Der 17jährige Junge, von dem ich in meinem letzten Blog geschrieben hatte, entschied sich für die Expansion in die geistige Welt und hat just zum Jahreshöhepunkt am 10.10.10 seinen physischen Körper verlassen. Er hat in den wenigen Jahren seine Meisterschaft in diesem Leben bereits geschafft und ist uns allen vorausgegangen. Mein Herz ist voller Bewunderung, Dankbarkeit und tiefer Demut für ihn.

Die Zeit des Skorpions, welche noch bis zum 22.11. andauert, hat jedes Jahr am stärksten mit dem Thema von Krise und Wandlung zu tun, doch in diesem Jahr noch viel ausgeprägter, als in anderen Jahren. Dies, weil wir uns innerhalb eines viel grösseren Zyklus als dem der zwölf Tierkreiszeichen oder zwölf Monate innerhalb eines Jahres jetzt in einem tiefgreifenden Wandel befinden. Und so, wie wir im Herbst die Gartenbeete oder der Bauer die Felder neu bestellt, indem er sie pflügt und düngt, geht es in jedem von uns nun auch um genau diesen Vorgang. Allerdings nicht nur in Bezug auf dieses Jahr in unserem Leben, sondern um unser ganzes Leben!

Obwohl das Thema „Finde deine Balance“ im vergangenen Oktober im Fokus stand, solltest du noch immer weiterhin nach Balance streben in deinem Leben, aber während, oder genau weil du das tust, pflüge jetzt deinen Boden um! Kehre die dunkle Seite nach oben und schau nochmals genau hin, was sich zeigt und dir nicht gefällt. Geh dabei nicht in den Widerstand mit dem, was sich zeigt und dir nicht gefällt, sondern anerkenne es an, denn es ist schon da! Es macht keinen Sinn, dich gegen das Geschehen aufzulehnen, was schon passiert ist. Du kannst es nicht mit deinem Widerstand „wegwiderstehen“! Es geht andersrum. Mit deinem Widerstand hältst du es fest! Wenn du es loshaben willst, dann schau einfach hin, ohne Widerstand, anerkenne es, lass den Schmerz zu, lass den Schmerz durch dich durchfliessen – Atme! – und dann kann es vorübergehen und sich definitiv verabschieden. Prüfe auch genau, wie es deinem Boden geht und schau was alles da ist, was dir vielleicht ein bisschen aus dem Fokus gerückt ist. Finde heraus, was deinem Boden fehlt, damit es sich gesund – in Ausgeglichenheit, Kraft und Freude – darauf leben lässt. Lockere ihn auf, mache ihn leichter und lichter. Und dann dünge ihn. Nähre ihn mit kreativen, herzerfüllenden und freudvollen Dingen und finde heraus, was du in Zukunft darauf wachsen lassen und neu gedeihen und was entfernen und nicht mehr weiter pflegen möchtest.

„Geh mit im Wandel, indem du dich ihm hingibst,
statt im Widerstand zu ihm zu verharren und zu Veränderungen gezwungen zu werden!“

Am 4.11.2017 um 6.22 Uhr ist Vollmond und genau an diesem Powertag dürfen wir einen weiteren, ausgebuchten VIP-Workshop durchführen. VIP bedeutet Vergangenheits-Integrations-Prozess und wir sind bei jedem Workshop wieder von Neuem darüber erstaunt und tief dankbar, was sich alles transformieren und verabschieden darf! Und genau das Loslassen von allem Alten, was uns noch beschäftigt und negativ beeinflusst, um immer besser in unserer Mitte, unserer inneren Stabilität und Beständigkeit anzukommen, darum geht es einmal mehr zu diesem Vollmond, der zum vierten Mal in Folge (!) die Energie der 7 (4+1+1+2+0+1+7 = 16/7), der Selbständigkeit, trägt. Unser Selbst soll immer noch beständiger werden!

Astrologisch gesehen gehen in diesem Meistermonat 11 gleich mehrere Zyklen zu Ende, d.h. alte Themen enden definitiv, im Kleinen (persönlich) sowie im Grossen (kollektiv) und lassen uns immer mehr in der ständig fliessenden – für Viele als unstet und unsicher empfundenen – Energie des Wassermann-Zeitalters ankommen. Und es lässt uns frei übergleiten in die 3jährige Übergangsphase 2018/19/20, die mit dem Jahr 2018 mit einem Meisterjahr (2+0+1+8 = 11) beginnen wird!

Wir haben in den letzten Jahren oder gar Jahrzehnte viel an uns und damit an unserer Welt gearbeitet, verändert, vorbereitet und deshalb kann es jetzt ganz leicht vorangehen, indem wir frei von Ballast im Vertrauen mitfliessen und tief in uns wissen, dass alles gut kommen wird. Und wir dürfen lernen, dass dies auch dann der Fall ist, wenn wir gefühlt nicht mehr immer alles im Griff haben! Denn sei dir immer bewusst – Ich weiss, ich wiederhole mich, aber ich sage es trotzdem nochmals – „Das Universum macht keine Fehler!“ Weder bei dir noch sonst irgendwo! Wir alle haben grosse Schritte in der Bewusstwerdung gemacht und jetzt geht es noch um wichtige Feinheiten, um immer noch tiefer und tiefer und tiefer zu gehen. Die Liebe in einer neuen Dimension zu entfalten, das ist das Ziel!

Mehr denn je sollten wir deshalb dringend Abstand nehmen von der in uns allen so sehr verwurzelten Denk- und Umgangsweise des Beurteilens und Verurteilens. Abgrenzen ja! Sagen wie du dich fühlst, wenn etwas in deinem Empfinden nicht stimmig ist, ja! Aber richten, nein! Anerkennung, Frieden, Toleranz, Akzeptanz und voller Respekt allem – auch dir! – gegenüber sind nun gefragt und unterstützt den Wandel in jeder Zelle! Dieser Monat ist bereits Zeugnis deines Wandels, denn vielleicht hast du schon irgendwie bemerkt, dass du anders bist, anders als zuvor. Irgendwas tief in dir drin hat sich grundlegend etwas verändert. Vielleicht weisst du nicht mal genau was oder warum, aber du weisst, es fühlt sich anders an. Und wenn du es nicht so genau fassen kannst, dann schau in deinen Spiegel, d.h. schau, was sich in deiner Welt im Aussen verändert hat, und dann wirst du es so vielleicht in deinem Innern besser bemerken können.

Frage dich:

  • Wo stehe ich?
  • Was hat sich verändert?
  • Wie habe ich mich verändert?
  • Was hat sich bei mir verändert?
  • Welchen Blickwinkel habe ich für mich selbst?
  • Was habe ich Anfang Jahr geträumt, gedacht, geschöpft, was jetzt in meiner Realität angekommen ist oder noch ankommen soll?

„Im Alleinsein findest du das All-Eins-Sein“

Die momentane unverselle Energie – von mir auch gerne die globalgalaktischen Einflüsse genannt –  treibt uns an, immer mehr das zu leben, was wir sind, ohne Vorbehalte unsere innerste Essenz, unser authentisches Selbst hervorzubringen und zu leben. Sie rührt an unserer tiefsten Sehnsucht, frei und trotzdem verbunden zu sein. Dies hat einen grossen Einfluss auf unsere Begegnungen, Beziehungen, Freundschaften und Partnerschaft. Der Wunsch in uns nach Beziehungen, wo man einfach sich selbst sein darf wird immer grösser. Und entsprechend funktionieren jegliche Beziehungen, in denen man in irgendeiner Art und Weise das Gefühl hat, sich verbiegen zu müssen, immer schlechter bis gar nicht mehr. Viele von uns beschäftigt demzufolge momentan das Thema allein sein. Nicht das All-Eins-Sein sondern das Alleine sein. Sie sind alleine, fühlen sich irgendwie verloren und nirgends (mehr) richtig dazu gehörig. Auch das ist kein Zufall, denn genau in diesem grössten Schmerz des Alleinseins geht es jetzt darum zu erkennen, dass du niemals alleine bist! Das All-Eins ist immer gegenwärtig und wenn du das in dir gefunden hast, wirst du dich niemals mehr alleine fühlen, egal ob andere Menschen um dich herum sind oder nicht. Geh nach innen und finde dich! Nicht das, der oder die, wie es andere haben wollen, sondern dein Ich, deine unvergleichliche Einzigartigkeit, dein authentisches Selbst. Und sei dir auf diesem Weg nach Innen bewusst:

„Die grösste Dunkelheit bringt das stärkste Licht hervor!“

Es geht nun darum, in eine Beziehung, eine tiefe Freundschaft in bedingungsloser Liebe und damit in Frieden zu kommen mit dir. Dadurch wird eine neue Form von Liebe, die viel tiefer geht, sowie eine neue Art von Beziehungen und Freundschaften mit anderen möglich. Neue Freundschaften sind bereits unterwegs zu dir. Wenn sie noch nicht da sind, dann werden sie kommen. Seien es alte Freundschaften, die in einer neuen Form aufleben oder ganz neue Menschen, die du triffst und vorher noch nie gesehen hast. Beides wird vermutlich passieren. Und es geht bei diesen neuen Beziehungen einfach nur um gegenseitige Unterstützung. Keine Konkurrenz, kein Messen, kein spiegeln von Schattenseiten, keine Kämpfe, sondern begleiten und unterstützen, damit jeder sein authentisches Selbst leben kann. Aber es ist ganz wichtig, dass du nun zuerst die Beziehung zu dir selbst vollständig in Ordnung bringst, dir verzeihst, dir vergibst und dich achtest, respektierst und liebst, so wie du von anderen geachtet, respektiert und geliebt werden möchtest. Und dass du dich folglich so zeigst und lebst, wie du bist. Sei authentisch! Sprich und lebe deine Wahrheit, halte sie nicht mehr zurück. Jetzt ist die Zeit dafür reif. Dein Motto von nun an sollte sein:

„Nicht überleben, sondern leben!“

Und wenn die Liebe in dir für dich siegt, dann wird sie es automatisch auch im Aussen tun, egal wonach es momentan gerade aussieht. Du bist Schöpfer deines Lebens, deiner Realität und damit auch Mitschöpfer der ganzen Welt! Alles ist möglich, wenn wir uns in die intuitive Kraft hineingeben und unserem Herzen folgen. Gib deinem Herzen und deiner Intuition mehr Raum, aber übergib ihnen nicht einfach alles, sondern finde das Gleichgewicht, die Einheit zwischen Herz und Verstand. Energien fliessen aus höchster Instanz und helfen dir, dich, dein ganzes System, lichter und leichter werden zu lassen. Dies kann zu unruhigen Nächten führen, denn dein physischer Körper ist sehr gefordert, sich auf die immer höheren Energien neu einzuschwingen. Aber keine Angst, er wird es schaffen. Er ist so gemacht, dass er in diesem Wandlungsprozess mitgehen kann, wenn auch mit ein paar als für uns unangenehm empfundenen Reaktionen. Dementsprechend, wenn du Symptome hast, wo kein Arzt weiterhelfen kann, dann wisse einfach, dass dies zu diesem Wandlungsprozess gehört, in welchem wir alle sind, und lasse es durch dich durchfliessen. Achte auf dich, was du brauchst. Bewege dich viel in der Natur und an der frischen Luft! Wir brauchen etwa 2500 Kalorien (durch feststoffliche Nahrung) pro Tag für den Antrieb unseres physischen Körpers. Und wir benötigen zudem etwa 5000 Kalorien (durch feinere Energien als die feststoffliche Nahrung) pro Tag für den Unterhalt unserer Energiekörper, welche wir einfacher in der freien Natur finden.

Ich wünsche allen einen meisterhaften November. Und wenn du feststeckst, wenn es eng ist, wenn es drückt, dann atme! Verbinde dich mit der universellen Kraft des Atems und komm in Bewegung! Über den Atem bist du mit allem verbunden, sind wir alle verbunden – du bist niemals allein!

In Verbundenheit von Herz zu Herz,
von Seele zu Seele,
in Liebe,
Soraya

 

2017-11-18T18:10:17+00:00

2 Kommentare

  1. Ronner 5. November 2017 um 20:59 Uhr - Antworten

    Liebe Soraya,

    hab eben deinen neuesten Blog gelesen und darf dir als ehemaliger Journalist ein grosses Kompliment machen für deinen schönen Text, der mir völlig unter die Haut gegangen ist. 👍🌹💕
    Mir bleibt zurzeit nicht sehr viel Zeit zum Meditieren und Innehalten, weil wir seit einer Woche Besitzer eines 11-wöchigen Labradoodles-Weibchens namens MOMO sind. Es fühlt sich so an, als hätten Suzanne und ich nochmals ein Baby – das wir seriös in diese unruhige Welt führen möchten, damit sie es bei uns gut hat. 🙏❤️🐞

    Wünsche dir einfach gute und entspannte Woche,

    Herzlich

    Marc

    • Soraya Bachmann 11. Dezember 2017 um 14:02 Uhr - Antworten

      Ganz herzlichen Dank, lieber Marc, und es freut mich riesig, wenn ich mit meinen Zeilen bei dir und vielen anderen Menschen etwas auslöen darf. Genau dafür habe ich sie geschrieben!
      Alles Liebe,
      Soraya

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