Raus aus der Illusion des Mangels!

…hinein in das Spiel des Lebens in Fülle!

Schon sind wir in der 10, dem Monat Oktober angelangt! Es ist wirklich erstaunlich, wie sich meine Wahrnehmung verschiebt, die Zeit gefühlt immer schneller geht und mir den Eindruck gibt, immer weniger Zeit zu haben, und gleichzeitig so viel reicher an Erlebtem und tiefer Erfüllung geworden ist. Grund für diesen Wandel ist unser Bewusstsein, das sich immer stärker hin zur Wahrnehmung der Ganzheit verschiebt. Die Herausforderung besteht im Halten der Balance, im Endeffekt in allen Lebensbereichen. Und genau darum geht es jetzt in der Zeit des Zeichens Waage, das für Balance und Harmonie steht. Dieses Sternzeichen begann am 23.9. zur Tag- und Nachtgleiche. Die Erde befand sich zu diesem Zeitpunkt für einen kurzen Moment im absoluten Gleichgewicht. Spannenderweise habe ich genau dann etwas sehr Interessantes festgestellt, und zwar, dass es Menschen unterschiedlichsten Alters gibt, die durch die Androhung schlechter Laune versuchen, ihren Willen durchzusetzen. Das heisst, sie strahlen die Botschaft aus: «Entweder du verhältst dich so, wie ich es will, oder ich bin dir gegenüber schlecht drauf!» Eine wunderbare Gelegenheit jedes Mal also, um sich darin zu üben, die Balance zu halten, bei sich zu bleiben, sich abzugrenzen und vor allem: sich treu zu bleiben! Und genau das ist in diesem Monat 10, dem Oktober, einer der Hauptaspekte, welcher beachtet und geübt sein will.

Diese Thema scheint es in sehr vielen Familien zu geben und es wurde mir klar, dass Menschen durch die Androhung schlechter Laune so einen Ausweg finden, um sich nicht mit den eigenen Themen befassen zu müssen, die sehnlichst auf Heilung warten. Er würde dann halt unbequem und eventuell schmerzhaft werden, und dem versuchen sie so auszuweichen. Sie machen dies selbstverständlich unbewusst und haben es ebenso von Mitmenschen – meistens von mindestens einem Elternteil – selbst so vorgelebt bekommen und entsprechend übernommen. Auch mein Vater gehört (oder eher gehörte, denn er ist in diesem Thema in den letzten Jahren enorm gewachsen!) zu diesen Menschen und er wiederum hatte es von seinem Vater, also von meinem Grossvater übernommen, der dieses Spiel ebenfalls sehr gut beherrschte.
Für mich als absolut nicht launischer Harmoniemensch sind solche Mitmenschen eine grosse Herausforderung, aber gleichzeitig beinhaltet dies enorm viel Wachstumspotential! Denn wie gesagt fordert es mich heraus, ganz bei mir zu bleiben und die schlechte Energie (= innere Unzufriedenheit des Gegenübers) sofort wieder zurück zu schieben dahin, wo sie hergekommen ist, bzw. sie gar nicht erst anzunehmen, und mich auf das zu fokussieren, was ich grundsätzlich nähren und vermehren möchte. Dadurch entspannen sich die Situationen immer sehr rasch und es kommt eben nicht (mehr) zu diesen Hin und Her zwischen verletzten inneren Kindern.

«Sei du das Vorbild, dem du selbst gerne folgen würdest!»

Von einer gewissen Distanz aus betrachtet, besteht das Lebendoch eigentlich einfach aus ganz vielen Spielfeldern, wo es Interessantes, Spannendes und manchmal auch Herausforderndes zu entdecken, zu erforschen und zu erfahren gibt! Das vergessen wir oft, weil wir jeden Tag mit der Erledigung so vieler Dinge abgelenkt sind. Immer mehr Menschen – alt und jung – fragen sich jedoch zunehmend, wofür dieser Stress überhaupt betrieben wird?! Eigentlich war doch die Erfindung der Waschmaschine, der Spülmaschine, des Computers, usw. usw. dazu da, das Leben einfacher zu gestalten, um mehr Zeit zu haben, das Leben zu geniessen. Aber ich beobachte, dass genau das Gegenteil der Fall ist! Wir meinen, wir müssten die Zeit, während welcher z.B. die Waschmaschine unsere Kleider wäscht sinnvoll nutzen! Aber was bitte ist eigentlich sinnvoll? Dieses Wort beinhaltet doch «Sinn» und «voll», d.h. wir sollten die Zeit voll nutzen für unsere Sinne, aber wir nutzen diese Zeit voll für Leistung! Statt uns in dieser Zeit Raum zu geben für all unsere Sinne, indem wir z.B. ein Buch lesen, ein Bild malen, aus dem Fenster schauen oder einen Spaziergang machen und uns über die Entlastung durch die Maschine erfreuen, füllen wir sie mit weiterem Tun, hetzen herum und jagen uns durch die Tage, Wochen, Monate und Jahre. Das bedeutet, anstatt die Zeit auf Erden mit all unseren Sinnen zu erleben und zu geniessen, sind wir gefangen in der Illusion des Mangels und meinen, jede freie Minute aktiv (im Tun) nutzen zu müssen, um uns besser zu positionieren, für mehr Geld, mehr Erfolg, mehr Aufmerksamkeit, mehr Anerkennung, mehr Bewunderung, mehr Ansehen, mehr Ruhm, mehr Besitz, mehr Genugtuung, mehr Spass, mehr Lebensfreude, mehr, mehr, mehr… fürs Überleben halt, weil ja angeblich nicht für alle genug da ist… oder eben doch?

«Nutze die Zeit auf Erden nicht leistungsvoll, sondern sinnvoll!»

Mit diesem Verhalten befinden wir uns noch voll und ganz im Mangelbewusstsein und damit in der alten 3D-Energie, die aber nun immer mehr gewandelt werden will! Und es ist deshalb kein Zufall, dass sich immer mehr Menschen zu diesem Thema immer mehr hinterfragen! Das noch immer bestehende aber eigentlich schon sehr veraltete System (Gesellschaft, Wirtschaft, Finanzen, usw.), in welchem wir uns zur Zeit noch befinden, versucht krampfhaft, sich zu halten, durch die Suggerierung von Mangel, den es im Universum aber gar nicht gibt. Denn im Universum existiert nur Fülle!

Einmal mehr ist der Schlüssel, diese Illusion des Mangels zu überwinden, die Liebe. Und dort beginnst du am besten mit der Selbstliebe. Denn der viele Stress, den wir in unserem Mangeldasein haben, zeugt eigentlich nur von zu wenig Liebe – in erster Linie für dich selbst. In dem Moment, wo du beginnst, dich selbst zu lieben, haben alle alten Systeme verloren!

Das Gedicht von Charlie Chaplin mögen die einen von euch schon kennen, aber es ist an dieser Stelle so sehr passend, dass ich es hier zitieren muss für alle, die es noch nicht kennen sollten:

Als ich mich selbst zu lieben begann,
konnte ich erkennen, dass emotionaler Schmerz und Leid
nur Warnungen für mich sind, gegen meine eigene Wahrheit zu leben.
Heute weiss ich: Das nennt man AUTHENTISCH SEIN.

Als ich mich selbst zu lieben begann,
verstand ich, wie sehr es jemanden beeinträchtigen kann,
wenn ich versuche, diesem Menschen meine Wünsche aufzuzwingen,
auch wenn ich eigentlich weiss, dass der Zeitpunkt nicht stimmt
und dieser Mensch nicht dazu bereit ist – und das gilt auch,
wenn dieser Mensch ich selber bin.
Heute weiss ich: Das nennt man RESPEKT.

Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich aufgehört, mich nach einem anderen Leben zu sehnen
und konnte sehen, dass alles um mich herum eine Aufforderung zum Wachsen war.
Heute weiß ich, das nennt man REIFE.

Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich verstanden, dass ich immer und bei jeder Gelegenheit,
zur richtigen Zeit am richtigen Ort bin
und dass alles, was geschieht, richtig ist
– von da an konnte ich gelassen sein.
Heute weiss ich: Das nennt man SELBSTVERTRAUEN.

Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich aufgehört, mich meiner freien Zeit zu berauben,
und ich habe aufgehört, weiter grandiose Projekte für die Zukunft zu entwerfen.
Heute mache ich nur das, was mir Spass und Freude macht,
was ich liebe und was mein Herz zum Lachen bringt,
auf meine eigene Art und Weise und in meinem Tempo.
Heute weiss ich, das nennt man EINFACHHEIT.

Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich mich von allem befreit, was nicht gesund für mich war,
von Speisen, Menschen, Dingen, Situationen und von Allem,
das mich immer wieder hinunterzog, weg von mir selbst.
Anfangs nannte ich das „gesunden Egoismus“,
aber heute weiss ich, das ist SELBSTLIEBE.

Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich aufgehört, immer Recht haben zu wollen,
so habe ich mich weniger geirrt.
Heute habe ich erkannt: das nennt man BESCHEIDENHEIT.

Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich mich geweigert,
weiter in der Vergangenheit zu leben
und mich um meine Zukunft zu sorgen.
Jetzt lebe ich nur noch in diesem Augenblick, wo ALLES stattfindet,
so lebe ich heute jeden Tag und nenne es ERFÜLLUNG.

Als ich mich zu lieben begann,
da erkannte ich, dass mich mein Denken
armselig und krank machen kann.
Doch als ich es mit meinem Herzen verbunden hatte,
wurde mein Verstand ein wertvoller Verbündeter.
Diese Verbindung nenne ich heute WEISHEIT DES HERZENS.

Wir brauchen uns nicht weiter vor Auseinandersetzungen,
Konflikten und Problemen mit uns selbst und anderen fürchten,
denn sogar Sterne knallen manchmal aufeinander
und es entstehen neue Welten.
Heute weiss ich: DAS IST DAS LEBEN

Als mein Sohn in diese Welt kam, verschickte ich zusammen mit der Geburtsanzeige eine kleine Kerze in Form eines Sternes, und auf der Geburtsanzeige stand: «Es ist ein Sternchen auf die Erde zu uns gekommen…». Mittlerweile ist aus dem Sternchen ein Stern geworden und wir sind schon unzählige Male aufeinander geknallt! Mein Sohn hat in den vergangenen Jahren ausgesprochen stark zum weiteren Schliff meines Diamanten, also meinem persönlichen Wachstum, beigetragen. Mehr und mehr hat er meine für mich selbst gesetzten, unbewussten Grenzen gesprengt, mir seine Welt gezeigt, die anders ist als meine und in Vielem komplett neu für mich! Und das Resultat ist, dass es immer mehr Menschen gibt, die ich in den Themen, die mich so sehr herausgefordert haben (oder immer noch tun!) als Coach begleiten darf. Was mir dabei immer wieder auffällt ist, dass einer der tragenden Faktoren, was die älteren Generationen von den jungen Menschen trennt, ihr ausgeprägter Perfektionismus ist. Ja, wir machen uns mit unseren sinnlosen Perfektionsansprüchen unser Leben als auch das unserer Jungen wirklich unglaublich schwer! Auch da befinden wir uns im Grundsatz im Thema des Mangels, denn da geht es ja stets darum, besser zu werden, weil man/frau (noch) nicht gut genug ist! Würden wir in dem Vertrauen und der Auffassung durchs Leben gehen, dass wir perfekt sind, so wie wir sind, und alles genau so optimal ist, wie es sich zeigt, gäbe es keinen Perfektionismus mehr.

Und der Monat 10 lädt uns ein, uns im Thema des Urvertrauens dringend weiter zu schulen. Die 10 ist die erhöhte (intensivierte) Energie der 1 und die 1 ist die Thematik des Urvertrauens, Vertrauens und Selbstvertrauens. Wenn wir diesen nächsten Evolutionsschritt mitgehen wollen, der bereits im Gange ist, dann kommen wir nicht daran vorbei, uns stets im tiefen Vertrauen zur Schöpfung zu befinden!

Zudem hat der Perfektionismus je länger je mehr einfach sowieso keinen Platz mehr! Habt ihr das auch schon bemerkt? Dass oft gar keine Zeit mehr vorhanden ist, die Dinge nochmals zu kontrollieren, zu überarbeiten, neu zu gestalten, umzukrempeln, usw.? Die Zeitqualität zwingt uns immer mehr, uns auf das Wesentliche zu fokussieren, das heisst es bleibt keine Zeit und keine Energie mehr übrig, Perfektionismus zu leben. Wie gut! Ich finde das wunderbar, denn es fühlt sich nach Befreiung an.

Und ja, Perfektionismus hat auch mit Kontrolle statt Vertrauen zu tun. Anstelle das Leben auf uns zukommen zu lassen, also quasi der Entfaltung im Vertrauen und mit Gelassenheit zuzuschauen, um dann stets das Beste daraus zu machen aus dem, was sich zeigt, sind wir ständig darauf aus sicherzustellen, dass es sich so zeigt, wie wir es erwarten und wenn dies nicht der Fall ist, dann wirft es uns aus der Bahn! Das ist nicht nur schade sondern eigentlich nur noch dumm, denn wie ich schon oft sagte: Das Universum macht keine Fehler! Also wofür dann der ganze Stress mit dem Perfektionismus?

«Du musst nicht mehr perfekt sein müssen – weil du es sowieso schon bist!»

Werde dir stattdessen einfach jeden Tag erneut darüber klar, dass du bereits perfekt bist! Übe dich im Vertrauen und verabschiede dich gänzlich von Erwartungen, denn diese verhindern, dass du in einen tiefen, inneren Frieden gelangen kannst. Sei dir stets bewusst, dass alles, was dir im Aussen unangenehm begegnet, Reflektionen von deinem inneren Unfrieden (Unzufriedenheit) sind! Also geh in Frieden mit dir, indem du die Dinge angehst und für deine innere Heilung sorgst.

Letzte Woche habe ich einen genialen Film gesehen, den ich allen als ein absolutes «Muss» ans Herz legen möchte! Der Titel ist «I feel pretty» und er offenbart das Spiegelgesetz «wie Innen so Aussen» in einer so sehr offensichtlichen Weise, dass oft einfach nur noch herzhaft gelacht werden kann! Nach diesem Film wird dir klar sein, dass der Verlauf deines Lebens essentiell davon abhängt, was du über dich und die Welt denkst. Also wenn du mal Bock hast auf ca. 90 Minuten lustiges sowie gleichzeitig erkenntnisreiches und Bewusstsein prägendes Kino, dann schau dir bitte diesen Film an!

Worauf es in Partnerschaften – sowohl privat wie geschäftlich – im Endeffekt vor allem drauf ankommt, zeigt sich in diesem Film ebenfalls sehr deutlich. Und in diesem Monat 10 geht es – nach der Heilung der Familien und Beziehungen in den letzten zwei Monaten – jetzt um das Thema der Partnerschaften. Das Sternzeichen Waage besteht aus zwei gleichen Teilen, die in der Balance gehalten werden wollen. Und genau darum geht es jetzt in den Partnerschaften: Um Begegnung auf Augenhöhe. Es geht also darum, Partnerschaften – ob bestehende oder neue – auf eine neue Ebene zu bringen bzw. auf einer anderen, ganz neuen Ebene zu beginnen, als dies bisweilen der Fall war. Man spricht auch von lichtvollen Partnerschaften, für die jetzt die Zeit gekommen ist: authentisch, aufrichtig, ehrlich. Und es geht um eine Kommunikation, bei der es nur noch Gewinner gibt. Nur noch diskutieren ohne zu verletzen ist ab sofort angesagt mit dem steten Ziel, den Partner liebevoll zu unterstützen in seinem ganz ureigenen Wachstum – fernab von urteilen und bewerten, sondern einfach nur unterstützend ganz und gar aus wohlwollender Liebe heraus. Die Grabenkämpfe, die unsere Vorfahren und wohl auch Viele von uns in jüngeren Jahren noch ausgestanden haben, gehören definitiv der Vergangenheit an! In den Partnerschaften geht es ab jetzt darum, das Paradies auf Erden zu kreieren. Was diesem neuen Ansatz nicht entspricht, bricht auseinander oder kommt gar nicht erst zustande.

Ich mag mich noch gut erinnern, als mir mein lieber Partner Dirk in unserer Anfangszeit einmal gesagt hatte: «Ich bin nicht dein Feind! Also kämpfe bitte nicht gegen mich, denn das zerlegt die Partnerschaft!» Ich war damals sehr erschrocken ob dieser Aussage, weil ich sofort merkte, dass er Recht hatte! Tatsächlich war ich damals noch in dem Modus unterwegs, um meine Stellung und mein Ansehen als Frau kämpfen zu müssen, merkte aber bald, dass dies alte Energien waren, die ich entsprechend rasch verabschiedete und so konnten wir diesen alten Ansatz glücklicherweise schon vor einigen Jahren transformieren. Auch sind die Partner in lichtvollen Partnerschaften in einer Art und Weise seelisch verbunden, dass diese Verbundenheit im Endeffekt durch nichts wirklich zerstört werden kann und dementsprechend die Möglichkeit bietet, Liebe auf einer anderen Ebene erfahren zu dürfen, die unantastbar ist. Als ich Dirk kennenlernte, da hatte ich das Gefühl, geliebt zu sein egal wie ich bin und was ich tue, also nichts wirklich falsch machen zu können. Später in der Beziehung war das nicht immer so, ganz im Gegenteil, weil Dirk dann mir meine tiefsten Verletzungen triggerte, die geheilt werden wollten und umgekehrt. Doch wir stellten immer wieder fest, dass trotz manchmal ziemlich heftiger Auseinandersetzungen in der Partnerschaft die Liebe zwischen uns in ihrem Grundsatz unangetastet blieb. Und mit zunehmender Heilung meiner selbst und er seiner selbst kehren wir so langsam wieder genau an diesen Punkt zurück, wo ich das Gefühl habe, eigentlich nichts wirklich falsch machen zu können und das ist ein unbeschreibliches Geschenk! Meine spirituelle Lehrerin sagte damals vor bald zwanzig Jahren einmal zu mir, dass der einzige Grund für Partnerschaften oder Ehen der sei, sich in der bedingungslosen Liebe zu üben und darin gemeinsam zu wachsen. Wie Recht sie doch hatte!

Im Zusammenhang mit den Partnerschaften auf neuer Ebene steht auch die Heilung von Urschmerz und kollektivem Schmerz in Bezug auf sexuellen Missbrauch, Beschneidungen, Hexenverbrennungen und die Unterdrückung von weiblichen Energien. Das betrifft sowohl die Frauen als auch die Männer, denn jeder Mensch trägt männliche und weibliche Aspekte in sich. Das Heilpotential in den lichtvollen Partnerschaften ist riesig und es werden sich dadurch viele uralte Themen transformieren und verabschieden können.

Obwohl also alles immer lichtvoller werden will, haben Körperlichkeiten wie Sexualität als auch Essen und Trinken einen hohen Stellenwert. Es ist sehr wohl gemeint, dass wir achtsam sein sollten, was wir an und in unseren Körper lassen, aber das Geniessen über den Körper soll ausgedehnt gelebt werden! Es geht um den Genuss mit dem ganzen Sein, denn der Körper soll ja mitgenommen werden in die nächste Dimension und muss dafür ganz bewohnt und benutzt, sprich fleischlich gelebt werden, eben «in carne», inkarniert sein.

Es gibt momentan zwei Kräfte in uns, die entgegengesetzt wirken. Auf der einen Seite gibt es den Anteil in uns, der keine Lust mehr hat zu tun, zu kämpfen, müssen zu müssen; der das Bedürfnis hat, sich einfach hinzulegen und nur noch zu schlafen. Und auf der anderen Seite gibt es den Anteil in uns, der in Aufbruchstimmung ist, der alles ganz aufregend und spannend findet, der neugierig ist wie ein kleines Kind und alles Neue kaum erwarten kann. Die beiden Anteile lösen in uns ein Hin und Her, ein Auf und Ab aus und wir kennen uns manchmal gar nicht mehr, schauen uns im Spiegel an und fragen: «Wer bist du?» Auf der einen Seite gibt es das Gefühl, hetzen zu müssen, weil die Zeit drängt und auf der anderen Seite gibt es das tiefe Bedürfnis, gemütlich vorwärts zu gehen, gemächlich Schritt um Schritt zu tun. Sei beruhigt, all das gehört zu diesem Wandel, diesem Aufstiegsprozess, in welchem sich alles befindet. Aufstieg bedeutet Ausstieg aus dem System was ist und wir kennen, in etwas hinein, das wir momentan noch gar nicht richtig fassen können, geschweige denn kennen und uns vertraut wäre.

«Wenn du die Dinge schnell erledigt haben willst, dann werde langsam!»

Deshalb, gehe gemütlich deinen Weg! Sei achtsam, lasse dir Zeit, wenn du sie brauchst. Finde deinen ganz eigenen Rhythmus, in welchem du dich wohl fühlst, denn das ist das einzige was wirklich zählt. Denn wenn es dir wohl ist, ist es auch dem Universum wohl, denn du bist das Universum und das Universum ist in dir. Dem Universum ist es egal wie viel Zeit du brauchst, denn das Universum kennt keine Zeit sondern nur Ewigkeit! Und wenn du müde sein solltest, dein Körper zieht oder zwickt oder der Schädel brummt, dann lege dich hin und gönne dir eine Auszeit. Manchmal reichen nur schon zehn Minuten, damit du dich wieder gut fühlen kannst. Einfach mal kurz den Körper ablegen und schon kommen die Kräfte zurück, weil du achtsam und respektvoll dir gegenüber gehandelt hast. Und was sind schon zehn Minuten in Anbetracht der Ewigkeit?! Momentan gibt es viele neue Absprachen auf Seelenebene, es kommen neue Möglichkeiten ins Feld und Neuerungen werden eingespiesen über den Körper und das Bewusstsein. Das alles ist ausgesprochen anstrengend für die Physis und deshalb gib ihr die nötige Ruhe, wenn sie sie einfordert. Dies bewahrt dich vor grösseren Time-outs wie Krankheit mit Bettruhe, Unfall mit Spitalaufenthalt, Burnout, usw.

Dieser Evolutionsvorgang in dieser Welt mitzugestalten ist eine der grössten und mächtigsten Aufgaben, zu der du dich je berufen hast! Sei also liebevoll zu dir und gehe nachsichtig mit dir um. Du bist eingeladen die heutige Zeit sinnesvoll zu gestalten, indem du dich nicht mehr durch die Zeit jagst, sondern die Geschenke der Zeit nutzt und dir liebevoll als Freund oder als Freundin zur Seite stehst.

«Sei dir selbst der beste Freund in deinem Leben!»

Fast hätte ich noch die weiteren Zahlen und Fakten für diesen Monat vergessen nieder zu schreiben!
Am Dienstag, 9.10.2018 um 5.47 Uhr, genau am Tag unserer Monatsmeditation, beginnt mit dem Neumond ein neuer Zyklus. Er steht in der Energie der 3 (9+1+0+2+0+1+8=21/3), also Themen wie Freiheit, Kreativität und aktive Planung. Die Frage ist, was du aus diesen Möglichkeiten machst? Gehst du den Weg des Vertrauens oder auf dem Pfad des Mangels? Wenn ersteres, dann öffnest du dich der Möglichkeit für spannende, lustvolle und leidenschaftliche Erlebnisse. Wenn zweiteres, dann werden dir wohl eher Dramen aus einem Bewusstsein der Trennung und Spaltung begegnen. Solltest du darauf keine Lust haben, dann halte dich fern von den Dramen anderer und dementsprechend von den Berichterstattungen der Massenmedien, und fokussiere dich ausschliesslich auf Dinge, die dich rauf ziehen, nähren, erfüllen und erfreuen. Was du im Aussen erlebst ist immer eine Reflektion der Frequenz, in der du dich befindest! Die Meditation kann dir ein grosser Helfer sein, deine Eigenschwingung zu erhöhen.

Noch kraftvoller und explosiver als zum Neumond wird es dann um die Zeit des Vollmondes am 24.10.2018 (18.45 Uhr)werden. Die Astrologie sagt, dass sich ein Vollmond selten derart kraftvoll zeigt wie dieser. Seine Energie erwirkt eine hohe Intensität in allen zwischenmenschlichen Beziehungen und es können überraschende Wendungen eintreten, die den Blick auf alles plötzlich völlig verändern. Auch hier können die Ereignisse positiv oder negativ interpretiert werden, halt eben wieder je nach Bewusstsein in Dankbarkeit als Chance angenommen oder im Widerstand ins Drama gezogen werden. Im Endeffekt geht es nur wieder um das eine: die Liebe! Sie will sich auf einer neuen Ebene installieren und erfahren werden. Die Vollmondenergie kann alte Blockaden freisprengen und dies kann als herrlich befreiend oder in die Selbstverantwortung gedrückt erfahren werden. Dieser Vollmond ist schon zum fünften Mal in Folge in der Energie der 9 (2+4+1+0+2+0+1+8=18/9)! Die 9 als letzte Zahl in der Reihe hat abschliessenden Charakter, denn danach beginnt in der 0 wieder ein neuer Manifestationszyklus. Die 9 geht grundsätzlich nach Innen (Rückzug), um dann im passenden Moment ganz präsent und klar nach Aussen zu treten (Kommunikation). Wir machen seit Juni also mit jedem Mondzyklus ganz schön grosse Schritte!

Und so wünsche dir von Herzen, dass es dir gelingt, weiterhin Schritt zu halten, indem du in tiefem Vertrauen verankert dich von den Wellen der Evolution mitreissen lässt, auf zu neuen Ufern. Lass dafür die Dramen anderer dort, wo sie sind, übe dich jeden Tag ganz bewusst im Vertrauen, halte dich in Balance, grenze dich ab, bleibe bei dir, bleib dir treu und vor allem: sei stets liebevoll zu dir!

In Liebe,
von Seele zu Seele,
von Herz zu Herz,
Soraya

2018-10-05T00:40:20+00:00

2 Kommentare

  1. Monika Wick 5. Oktober 2018 um 9:16 Uhr - Antworten

    Wow……. du hast mich grad tief berührt mit deinen worten. Ich danke dir von herzen dafür ……. bis bald und eine lichtvolle umarmung

    • Soraya Bachmann 6. Oktober 2018 um 11:01 Uhr - Antworten

      Danke von Herzen liebe Monika – so schön, dass wir verbunden sind!

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